Veranstaltungen

2015

Dienstag, 10. Februar 2015

Musik verstehen – ein Versuch anhand des Streichquartetts Nr. 2 a-Moll op 51,2 von Johannes Brahms

Mit Ludwig v. Beethoven schien das Komponieren vollkommen geworden, an ein Ende gekommen zu sein – zumal in der Gattung Streichquartett. Und doch: «Brahms, der Fortschrittliche» titelte Arnold Schönberg, und spielte damit auf den Begriff der «entwickelnden Variation» an, die sich besonders am wunderbaren lyrischen a-moll Quartett von Johannes Brahms beobachten lässt. Und Robert Schumann verfasste eine Lobeshymne unter dem Titel «Neue Bahnen» über Brahms in der Neuen Zeitschrift für Musik. Der Brahms-Biograph Heinrich Reimann betonte, die Kraft und Klangfülle, die in den Brahmsschen Quartetten zu finden seien, stellten eine Herausforderung für die Zuhörer dar: «Brahms´Art ist es nicht, von dem einen oder dem andern ein geringes zu verlangen. Dafür bietet er reichen Lohn demjenigen, der ihm auf diesem beschwerlichen Wege gefolgt ist, sei er ausübender Künstler oder zuhörender Laie.» Was ist das Neue, das Einzigartige bzw. Originelle an den Brahmsschen Quartetten?

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Dienstag, 3. Februar 2015

Buchvernissage: Der freie Fall des Menschen ist der Einzelfall

«Der freie Fall des Menschen ist der Einzelfall» so lautet der Titelaphorismus des ersten Aphorismenbands von Philip Kovce. Aphorismen sind der Kunst der kurzen Form und der langen Wirkung verschrieben – aus der Feder von Philip Kovce darüberhinaus der humorvollen Befragung von Bekanntem und Alltäglichen, der kritischen Beleuchtung vorgegebener Strukturen, Meinungen und Konventionen.

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Donnerstag, 29. Januar 2015

GASTSPIEL «Der Grossinquisitor« und «ich bin so unfrei»

Im November und Dezember haben das Philosophicum und das Od-theater das Programm «Ich bin so unfrei» im Ackermannshof durchgeführt. Nun ist ein verknapptes Programm im Schreinereisaal des Goetheanums zu Gast. Im Zentrum steht auch hier die Inszenierung des Grossinquisitors, gespielt von H.-Dieter Jendreyko unter der Regie von Vadim Jendreyko. Dieser Stoff aus dem Roman «Die Brüder Karamasow» – dem letzten der fünf grossen Romane Fjodor M. Dostojewskijs – kreist um die Frage: Ist die Freiheit den Menschen zumutbar oder überfordert sie ihn und macht ihn nur unglücklich? Ein Seminar und ein Podiumsgespräch rund um die Inszenierung des Grossinquisitors widmen sich u.a. den Fragen: Was macht den Grossinquisitor furchteinflössend, aber zugleich attraktiv? Wieviel Grossinquisitor steckt in mir?

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Dienstag, 27. Januar 2015

Korczak

Mit einer Einführung von Judith Schifferle

Der Film ist ein eindrucksvolles, mit historischen Aufnahmen versetztes Schwarzweiss-Porträt des polnisch-jüdischen Kinderarztes, Schriftstellers und Pädagogen Janusz Korczak. 

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Sonntag, 25. Januar 2015

Philosophicum-Forum: Janusz Korczak

Der Leiter des jüdischen Waisenhauses im Warschauer Ghetto, Janusz Korczak, schrieb 1922 «Sam na sam z bogiem» («Allein mit Gott»). Die Schauspielerin Yael Schüler bringt acht dieser Gebete szenisch auf die Bühne im Zusammenspiel mit Itamar Barkai am Cello und David Serebrjanik am Synthesizer.

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Jahresarchiv Veranstaltungen