Ganzes Programm

2013

Freitag, 22. November 2013

Tarkowskijs Quellen - Abgesagt!

Die Filme Andrej Tarkowskijs sind von zahlreichen Verbindungslinien zur Kunst, Literatur und Religionsphilosophie durchzogen. Wir möchten seinen originellen Umgang mit Quellen nachvollziehen und in eine "Sym-phonie" mit anderen Denkern und Künstlern bringen.

 

Das Seminar musste leider abgesagt werden!

Dienstag, 19. November 2013

Zusammenklänge

«Wir sollten mehr auf die Musik hören» lautet ein Aphorismus von Stefan Brotbeck. In einem experimentellen Workshop mit dem Faust-Quartett soll der Versuch unternommen werden, musikalischen Qualitäten auf die Spur zu kommen, die auch in sozialen Prozessen von Bedeutung sein können. Was lässt sich dabei von der Musik lernen?

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Literatur und Philosophie

Die Termine für dieses Seminar wurden neu festgelegt. Diese sind am: 

12. November, 19. November und 3. Dezember
jeweils 19.00 bis 21.00 Uhr

 

In diesem Roman von Fjodor Dostojewskij kommen grundlegende existenzielle Fragestellungen zur Sprache. Dostojewskij entwirft literarisch brillant das Bild eines Menschen, der sich in seiner Reflexion verpuppt und dabei zwischen Selbstüberschätzung und Selbsterniedrigung hin und her schwankt. Im Kurs werden Themen wie Möglichkeiten und Gefahren der Reflexion, Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung des Anderen skizziert.

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Mittwoch, 13. November 2013

Grenzen und Verbindungen auf dem Balkan

Anhand der Legung der Eisenbahnlinien im Südostbalkan Anfang des 20. Jahrhunderts sowie der Erbauung der Verbindungsstrasse «Corridor No 8» rund hundert Jahre später soll Bulgariens Geschichte und Bedeutung im Balkan aufgerollt werden. Der Dokumentarfilm «Corridor No 8» (2008) von Boris Despodov thematisiert die Gemeinsamkeiten aber auch die Differenzen zwischen Bulgarien, Albanien und Makedonien und hinterfragt das im Film dargestellte Projekt eines «paneuropäischen Verkehrskorridors».

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Montag, 11. November 2013

Lesekreis im Salon des Philosophicum

Es gibt Texte, die so reich sind, dass sie keinen anderen Anspruch erheben, als gelesen zu werden allein des Lesens willen. Wir verweilen nach Belieben, solange wir das Fest genießen, oder tauchen tiefer, bis wir das Dunkel nicht mehr ertragen.

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Spuren der Geschichte und Erinnerung

Die Künstlerin und Filmemacherin Albena Mihaylova ist in Plovdiv (BU) geboren und lebt seit 1995 in der Schweiz und Bulgarien. An diesem Abend begeben wir uns mit ihr auf die Spuren ihrer Geschichte. Dabei werden wir Fragen nachgehen, wie: wann wird Geschichte zur persönlichen Familiengeschichte? Welche Gesichter hat die Geschichte?

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Freitag, 8. November 2013

Transparenzen des Ich – Denken jenseits von Punkt und Umkreis

Unsere gewöhnliche Erfahrung des Ich entspricht dem, was Ludwig Wittgenstein mit dem Horizont des Solipsismus verband: “Das Ich des Solipsismus schrumpft zum ausdehnungslosen Punkt zusammen, und es bleibt die ihm koordinierte Realität”.

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Donnerstag, 7. November 2013

Philosophicum Forum: Die Seele in der platonischen Philosophie

In Heinrich Barths Platonbuch (Habilitationschrift von 1921), das Salvatore Lavecchia aus der Sicht eines Kenners der platonischen Philosophie und ihrer vielfältigen Interpretationen für uns lesen wird, zeigt sich einerseits Barths Herkunft aus dem Neukantianismus und eine gewisse Beeinflussung durch die Platon-Deutung Paul Natorps...

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Mittwoch, 6. November 2013

Philosophicum Forum: Revolution, Rebellion und Arabischer Frühling

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder! Inwiefern lässt sich diese aus der Französischen Revolution herrührende These auf die aktuelle Situation im arabischen Raum anwenden? Was haben Revolutionstheorien (Hannah Arendt), Gewaltenteilung (Montesquieu) mit der heutigen Situation in Ägypten zu tun?

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Mittwoch, 30. Oktober 2013

Überleben im Dazwischen. Zu den poetischen Selbstbildern im Werk von Moses Rosenkranz (1904–2003)

Nach Flucht, Vertreibung und Zwangsarbeit im stalinistischen Gulag beginnt der deutsch-jüdische Dichter aus der Bukowina, Moses Rosenkranz, um 1948 sich ein neues Leben nach dem Tod zu erschreiben. Dieser neue Anfang am Ende verspricht ihm die Prosa, die er nun ab 1958 aus seiner frühen Lyrik herauszuschreiben beginnt und über die biografische Zäsur hinwegsetzt, welche die politische Ereignisgeschichte des 20. Jahrhunderts seinem Leben eingeschrieben hat.

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