Ganzes Programm

2022

Samstag, 5. März 2022

Therapie des Dialogs

Online (Teams)

Gedankenstreiche vor Mittag zu Mensch, Begegnung und Gesundheit mit Stefan Brotbeck im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Spätestens seit Ivan Illichs Streitschrift «Nemesis der Medizin - Die Kritik der Medikalisierung des Lebens» aus dem Jahr 1975 ist die Medizinalisierung des Lebens ein Thema, das Fragwürdigkeiten offenlegt, die wir gerade aufgrund ihrer Offensichtlichkeit gerne übersehen. Was keinen gesundheitlichen Mehrwert hat, hat überhaupt keinen Wert.

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Sonntag, 27. Februar 2022

«Kosmos Körper» - Sonntagsführung

Druckereihalle im Ackermannshof

Zwei medizin-historische Ausstellungen in Basel und Pratteln. Thema Basel: «Arbeit am Un-Wissen. Basler Medizingeschichten aus den letzten 500 Jahren» vom 21.1.-10.4.22
Medizin ist allgegenwärtig, in Zeiten von Corona wird das überdeutlich. In den Laboratorien wird analysiert und interpretiert, in dichter Folge und grosser Zahl wird medizinisches Wissen publiziert, diskutiert und mitunter revidiert. Die Spitäler erproben Therapien und Pharmakonzerne entwickeln in kürzester Zeit Impfstoffe. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit die Ergebnisse der Medizin und streitet über deren Aussagekraft.

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Mittwoch, 23. Februar 2022

«Für eine Ethik der Verletzlichkeit»

Philosophicum (1. OG, Atelier)

Vortrag und anschließendes Gespräch mit Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Philosoph, Arzt, im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Gerade in der bioethischen Diskussion der letzten 30 Jahre wurde das souveräne Subjekt, das sich selbst genügt und nur befragt zu werden braucht zum Maßstab der Ethik erhoben. Viel zu wenig hat man das Augenmerk auf die Angewiesenheitsstruktur des Menschen gelenkt. Viel zu wenig wurde bedacht, dass die Herausbildung der Autonomie des Menschen sich in einer Grundstruktur der Verletzlichkeit vollzieht. Der Mensch ist nie nur autonom, sondern auch und gerade in seiner Autonomie grundsätzlich verletzlich.

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Dienstag, 22. Februar 2022

Zeit denken II

Philosophicum Atelier (1. Stock)

Jahresseminar mit Christian Graf

Zwischen «Zeit» und «Denken» besteht eine Spannung: Das Denken ist auf ein allgemeingültiges, zeitunabhängiges Ergebnis aus, ist aber selbst Akt oder Geschehen in der Zeit. Kann es der Zeit überhaupt gerecht werden?
Vor diesem Hintergrund stellen wir die üblichen Fragen: Ist Zeit real oder irreal (nur Ordnungsschema unseres Bewusstseins)? Gibt es eine Erfahrung der Zeit oder ist die Zeit nur indirekt erfahrbar?

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Samstag, 19. Februar 2022

Therapie des Dialogs

Online (Teams)

Gedankenstreiche vor Mittag zu Mensch, Begegnung und Gesundheit mit Stefan Brotbeck im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Spätestens seit Ivan Illichs Streitschrift «Nemesis der Medizin - Die Kritik der Medikalisierung des Lebens» aus dem Jahr 1975 ist die Medizinalisierung des Lebens ein Thema, das Fragwürdigkeiten offenlegt, die wir gerade aufgrund ihrer Offensichtlichkeit gerne übersehen. Was keinen gesundheitlichen Mehrwert hat, hat überhaupt keinen Wert.

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Donnerstag, 17. Februar 2022

«Humane Medizin im Dialog»

Online (zoom)

Findet online per Zoom statt

Ethische Reflexionen zum Spannungsfeld zwischen Können, Wollen und Sollen in der modernen Medizin. Vortrag und anschließendes Gespräch mit Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist auch menschlich sinnvoll. Nicht alles was menschlich sinnvoll wäre, ist medizinisch möglich. Das Referat spürt den Möglichkeiten und Grenzen humaner Medizin im Kontext des aktuellen Gesundheitswesens nach. Der Schwerpunkt des Referates liegt auf den Überlegungen zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen und organisationalen Rahmenbedingungen verantwortlicher Entscheidungsfindung in Medizin und Pflege.

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Mittwoch, 16. Februar 2022

Denkpause: Vergehen

voraussichtlich online (zoom)

Mit Christian Graf
. Philosophische Abendgespräche mit den Anwesenden
Alles vergeht, sagt man, ausser das Unvergängliche. Das bleibt. Ist das Gegenteil des Vergehens das Bleiben? Oder eher das Werden? Und weshalb wird die Zeit viel mehr mit dem Vergehen in Verbindung gebracht als mit dem Werden?

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Montag, 14. Februar 2022

«Medizin und Ökonomie»

Online (zoom)

Vortrag und anschließendes Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Brenner im Rahmen der Vortrags- und Impulsreihe des Philosophicum «Welche Medizin wollen wir?»
Begleitend zu Kosmos Körper bietet das Philosophicum im Ackermannshof
 eine Vortrags- und Impulsreihe mit Fachpersonen an. Die Beiträge reflektieren und hinterfragen zum einen ethische und gesellschaftsrelevante Fragestellungen, mit denen wir seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie laufend in neuer Form konfrontiert werden; zum anderen beleuchten sie Bereiche aus Medizin und Forschung, die oftmals zu kurz kommen oder vielleicht sogar bagatellisiert werden.

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Dienstag, 8. Februar 2022

Zeit denken II

Philosophicum Atelier (1. Stock)

Jahresseminar mit Christian Graf

Zwischen «Zeit» und «Denken» besteht eine Spannung: Das Denken ist auf ein allgemeingültiges, zeitunabhängiges Ergebnis aus, ist aber selbst Akt oder Geschehen in der Zeit. Kann es der Zeit überhaupt gerecht werden?
Vor diesem Hintergrund stellen wir die üblichen Fragen: Ist Zeit real oder irreal (nur Ordnungsschema unseres Bewusstseins)? Gibt es eine Erfahrung der Zeit oder ist die Zeit nur indirekt erfahrbar?

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Sonntag, 6. Februar 2022

«Kosmos Körper» - Sonntagsführung

Druckereihalle im Ackermannshof

Zwei medizin-historische Ausstellungen in Basel und Pratteln. Thema Basel: «Arbeit am Un-Wissen. Basler Medizingeschichten aus den letzten 500 Jahren» vom 21.1.-10.4.22
Medizin ist allgegenwärtig, in Zeiten von Corona wird das überdeutlich. In den Laboratorien wird analysiert und interpretiert, in dichter Folge und grosser Zahl wird medizinisches Wissen publiziert, diskutiert und mitunter revidiert. Die Spitäler erproben Therapien und Pharmakonzerne entwickeln in kürzester Zeit Impfstoffe. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit die Ergebnisse der Medizin und streitet über deren Aussagekraft.

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