Buch-Vernissage «Liv» mit Stephan Büchenbacher

Wir schreiben das Jahr 2039. Die 27-jährige Liv geht einer nicht ungewöhnlichen Arbeit nach: Sie coacht via Telepräsenz die humanoide Serviceroboterin Zoe, deren Job es ist, den an Alzheimer erkrankten Benjamin zu pflegen. Liv soll Zoe dabei unterstützen, ihre Sozialkompetenz zu optimieren. Obwohl sie anfänglich Skrupel hat, sich ins perzeptuelle System der Androidin einzuklinken, tut sie es doch und erliegt mehr und mehr dem verstörenden Sog, mit Zoe zu verschmelzen. Vielleicht werden wir uns schon alle bald daran gewöhnen müssen, täglich mit zig künstlichen Kreaturen zu interagieren. Die rasanten Entwicklungen auf den Gebieten der Robotertechnik und der Künstlichen Intelligenz machen deutlich: Roboter werden ihre Arbeit in naher Zukunft nicht länger ausschliesslich in fernen Industriehallen verrichten. Wir werden ihnen auf der Strasse, im Beruf und zu Hause begegnen, überall werden sie uns als willige Helfer zur Seite stehen und unseren Alltag einschneidend prägen. Der Roman stellt die Frage, wie tiefgreifend sich unser Leben und unser Selbstbild im Kielwasser dieser Entwicklung verändern wird. Liv ist ein Gegenwartsroman, fasst man den Radius der Gegenwart nur nicht zu kurz.

Eintritt: frei

Im Anschluss Apéro

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