Ukraine und Europa

Das flächenmässig größte Land in Europa hat scheinbar wenig Grund sich zu rühmen. Was durch die Medien bis zu uns dringt, sind betrübliche Geschichten aus Politik und Wirtschaft. Die EM 2012 hat das Land hinter der Schengengrenze seit der Orangen Revolution 2004 zwar einmal mehr ins Licht gerückt, aber vom Schein ist damals wie jetzt nur wenig geblieben. Wie sieht es wirklich aus ein Jahr danach? Was haben die Investitionen und der Tourismus tatsächlich gebracht? Wohin treibt es die Hoffnungen und Enttäuschungen des Alltags? Und was sind vor allem die Ziele ukrainischer Intellektuellen, die mühsam und geduldig aus den Niederungen der Geschichte herauszuwachsen bemüht sind? Was wissen sie von ihrem Land, dessen Schätze weiterhin verborgen sind?

 

Juri Durkot, geboren in Lemberg/Lviv (Ukraine), ist als Sprachrohr der Ukraine im Westen nicht mehr wegzudenken. Er war Pressesprecher der Botschaft der Ukraine in Deutschland (1995-2000) und ist heute Dolmetscher (u.a. beim Deutschen Bundestag), Publizist und Übersetzer (Mykola Rjabtschuk, Ljubko Deresch, Serhij Zhadan u.a.), Korrespondent bei der österreichischen Presse, freier Journalist (bei „Der Spiegel“, der Neuen Zürcher Zeitung, taz u.v.a.) und Produzent wichtiger Dokumentarfilme (ARD/BR/WDR/SWR/MDR, ZDF, NHK [Japan]).

 

Judith Schifferle ist Literatur- und Kulturvermittlerin am Philosophicum Basel sowie Ukraine-Expertin und Reiseleiterin bei Wisent Reisen Zürich.

 

Eintritt: CHF 20.00/13.00

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